Freitag, 20. September 2013

Frage-Foto-Freitag

Hallo zusammen,
mich hat es voll erwischt... Und damit meine ich leider keine verspäteten Frühlingsgefühle, sondern eine dicke, fette Erkältung. Darum werde ich heut auch gar nicht viel schreiben, sondern euch nur ein paar Dinge zeigen.

Steffi von www.ohhhmhhh.de hat mal wieder wundervolle Fragen gestellt. Diesmal will sie von uns wissen, was uns in diesem Herbst vor den Fernseher lockt. Ich musste schon ein bisschen länger überlegen, hab aber dann doch fünf Filme/Serien/Sendungen gefunden, die ich definitiv gucken werde. Vielleicht ist ja auch für euch was dabei. Falls doch nicht, wünsche ich euch trotzdem ein wunderbares Wochenende... 


Zu allererst freu ich mich auf Homeland. SAT1 zeigt ab dem 29.09. die zweite Staffel und ich bin schon soooo gespannt wie es weitergeht...


Na, wer weiß was das ist? Richtig, die Südtribüne im Dortmunder Westfalenstadion. Auch bekannt als die gelbe Wand. Am 03.10. um 21.45 Uhr läuft im WDR ein Film über Europas größte Stehplatztribüne. Für Dortmunder und Fußballfans ein echtes Muss!!! Wer mehr wissen will, schaut hier:
http://www1.wdr.de/themen/sport/interviewmartens100.html



Haaaaaach....Remember me ist für mich ein 
wunderschöner, trauriger Film für kalte 
Herbsttage. Unbedingt mal ausleihen und mit
dem Liebsten vorm Kamin und mit einer Tasse
Tee in der Hand gucken.


Yeah, die Sommerpause ist vorbei und der 
Sonntagabend wieder gerettet. Am meisten freu 
ich mich auf die Teams aus Dortmund (war ja klar),
Hamburg und Bremen. Und ihr so?



Ja und zu guter Letzt freu ich mich auch auf 
sämtliche Sendungen, die am Sonntagabend zum
Thema Wahl laufen werden. Also hier auch
nochmal ein kleiner Aufruf an alle:
Geht am Sonntag wählen!

Montag, 16. September 2013

Die super-duper neue Küchenmaschine


Hallo ihr Lieben,
heute will ich euch von der neuen Fee in unserer Küche erzählen.
Mein Freund hat schon so lange mit ihr geliebäugelt, aber so ein Hingucker will ja schließlich auch gut bezahlt werden... 
Vor ein paar Wochen war es dann allerdings soweit und die Dame zog bei uns ein. Ich gebe zu, zunächst war ich etwas skeptisch. Schließlich koche ich doch so gerne selber und am Herd zu stehen macht mir, zumindest meistens sehr viel Spaß. Und darauf soll ich jetzt verzichten? Einfach so die Füße hochlegen und abwarten, während sie jetzt unser Essen zubereitet?
Das ist schon eine gewaltige Umstellung für mich, aber was soll ich sagen? Wenn es so gut schmeckt und viel Zeit für anderes lässt, dann muss auch ich einfach begeistert sein (mein Freund war es natürlich von Anfang an...).
Ihr fragt euch sicherlich von wem ich denn nun so schwärme... Ihr Name ist Tefal ActiFry und sie ist so etwas wie eine Göttin. Angepriesen hat mein Freund sie mir als Fritteuse, die nur einen Löffel Öl benötigt. Aber diese Beschreibung wird ihr einfach nicht gerecht und verkauft sie quasi unter Wert. Ja natürlich kann sie auch einfach TK-Produkte frittieren und bietet so eine fettärmere Alternative zu einer herkömmlichen Fritteuse.
Aaaaaber, ich sehe in ihr vielmehr einen Heißluftgarer. Auf zwei Ebenen verteilt man nämlich einfach Fisch oder Fleisch, Gemüse und Beilagen, wählt das richtige Programm und tippt die Garzeit ein und schwuppdiwupp fängt das Meisterstück an zu kochen. Ich bin begeistert! Allerdings wird bei uns auch der Herd weiterhin benutzt. Dafür kochen wir Beide einfach viel zu gern und alles kann sogar die neue Küchenfee nicht. Trotzdem bietet die ActiFry eine schnelle und auch gesunde Alternative für zwischendurch und verschwindet somit bei uns nicht so schnell ungenutzt und eingestaubt im Küchenschrank.

Hier hab ich mal ein paar Bilder für euch geknipst. Einmal seht ihr wie wir Pommes aus frischen Kartoffeln und dazu Hähnchenschenkel machen.
Und ein anderes Mal haben wir eine Gnocci-Gemüsepfanne mit Putenschnitzeln "gekocht".


Beides war unwahrscheinlich lecker und ich war total überrascht, wie knusprig die Haut der Hähnchenschenkel geworden ist. Himmlisch.

So, vielleicht konnte ich diejenigen die solch Küchengeräten eher skeptisch gegenüber stehen (ich war ja genauso...), ein bisschen überzeugen, beziehungsweise euch zeigen, dass nicht alles Teufelszeug ist ;-) 
Alle die von der ActiFry überzeugt sind und sie vielleicht sogar selber schon besitzen, bitte ich nur um eins:
Rezepte, Rezepte, Rezepte :-)

Habt noch einen schönen Tag. Bis dann 

Dienstag, 13. August 2013

Schnelles Mittagessen

Hey ihr Lieben,
gestern Mittag hatte ich so unglaublichen Hunger. Also, Schränke auf, Schränke zu, Kühlschrank auf, Kühlschrank zu und mit dem Tiefkühlfach das gleiche Spiel. ;-)
Nichts sprang mich direkt an, aber dann kam mir eine Idee. Im Kühlschrank lag ein Stück Schafskäse und eine Tomate hatte ich auch noch. Dazu noch ein paar Oliven gehackt und alles zusammen mit Olivenöl bepinselt, gewürzt und in Alufolie verpackt in den Ofen gesteckt. Das Brötchen vom Vortag ließ sich noch super aufbacken und schmeckte zum Tzaziki vom letzten Grillen hervorragend. Dazu jetzt der angeschmolzene Käse und das warme Gemüse...Perfekt!

Ich wünsche euch eine schöne Woche. Alles Liebe & bis bald :-)

Dienstag, 30. Juli 2013

Spaghetti-Torte


Heute folgt Sommer-Erfrischungstorte Nummer 2. Ich habe sie zum 29. Geburtstag meiner Schwester gebacken, weil ich keine Person kenne, die Pasta mehr liebt als sie :-) 
Natürlich spielen echte Spaghetti keine Rolle bei dieser Torte, aber seht einfach selber.
(Das Rezept ist übrigens wieder von Dr. Oetker)

Zutaten:
150 g Löffelbisquits
125 g Butter

1 Päckchen gemahlene Gelantine
500 g Erdbeeren
1 Päckchen Vanille Dessert Soße (ohne kochen)
600 g Frischkäse
300 g Joghurt 
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 EL Zitronensaft
125 ml Wasser
25 g geraspelte weiße Schokolade 


Zunächst zerkleinert ihr die Löffelbisquits. Das geht wie immer am Besten in einem Gefrierbeutel. Nebenbei lasst ihr die Butter schmelzen und vermischt dann beides zusammen. Nun wird der "Teig" mit einem Löffel auf den Boden einer Springform gedrückt. So, schon ist der Tortenboden fertig.

Die Gelantine weicht ihr nun nach Packungsanweisung ein. In der Zwischenzeit müssen die Erdbeeren gewaschen und geputzt werden. 2/3 der Erdbeeren müsst ihr in Würfel schneiden und die restlichen zusammen mit dem Soßenpulver pürieren.
Nun rührt ihr Frischkäse, Joghurt, Zucker, Vanillezucker, Zitronensaft und Wasser glatt zusammen und verrührt die Creme dann mit der aufgelösten Gelantine.

1/3 der Creme könnt ihr schon in den Spritzbeutel füllen und beiseite stellen. Unter die restliche Creme werden nun die gewürfelten Erdbeeren gemischt. Dann wird die Creme auf den Boden gestrichen und kurz kalt gestellt.

Zu guter letzt spritzt ihr mit dem Spritzbeutel ein Spaghettinest auf die Torte und verteilt die Erdbeersoße darauf. Den krönenden Abschluss bildet dann die geraspelte Schokolade auf der Spaghettisoße.

Meine Torte sah dann so aus: 

Leider war es an dem Tag sehr, sehr warm und mein Kühlschrank sehr, sehr voll. Deshalb konnte die Torte nur im Keller gekühlt werden, weshalb das Spaghettinest leider total verlief.
Trotzdem waren alle total vom Geschmack begeistert und haben ordentlich reingehauen.

Vielleicht habt ihr ja auch einen Pastafan in eurem Freundeskreis. Der- oder diejenige freut sich mit Sicherheit über diese Torte.

Viel Spaß beim Nachbacken :-)

Dienstag, 2. Juli 2013

Ich schäme mich...

... oh man, oh man...Es ist ja schon wieder ewig viel Zeit seit meinem letzten Post vergangen. Und dabei habe ich euch doch versprochen mich zu bessern. Wenn ich euch jetzt sage, dass mein Laptop in der Zwischenzeit zur Reparatur war und der Juni an sich bei mir immer ein tierisch stressiger Monat ist, klingt das wie eine ganz dämliche Ausrede. Aber so blöd wie das auch klingt, so wahr ist es auch. Im Juni gibt es in meiner Familie (einschließlich mir) 5 Geburtstagskinder. Das wäre sicherlich auf einen ganzen Monat verteilt schon ne Menge, aber meine Eltern, Großeltern und Urgroßeltern haben es planungstechnisch so genial hinbekommen, dass zwei Personen ihre Geburtstage gemeinsam am 06.06. feiern und die restlichen drei einen kleinen Partymarathon vom 23.06. bis zum 25.06. veranstalten können. Super, oder? Hinzu kamen dann in diesem Juni noch ein viertägiger (Arbeits-) Ausflug nach München und eine verspätete familiäre Geburtstagsparty an der Ostsee. Ihr seht, ich war ziemlich ausgebucht und im Stress, hatte aber auch jede Menge Spaß. Deshalb nun genug gejammert...Für die Geburtstage habe ich viel gebacken und gekocht und nun lange überlegt, welches Rezept ich euch zu erst vorstelle. Da heut die Sonne scheint und es sich somit heut endlich mal ein bisschen wie Sommer anfühlt, habe ich mich für eine super leckere und erfrischende Sommertorte entschieden.


Hugo-Torte
Ihr benötigt:
150g Löffelbiskuits, 125g  geschmolzene Butter, 3 Päckchen Frischkäse (175g), 300g Naturjoghurt, 3 EL Limettensaft, 1 Päckchen gemahlene Gelantine, 150ml Prosecco und 75ml Holunderblütensirup

Als erstes zerbröselt ihr die Löffelbiskuits und vermischt sie mit der geschmolzenen Butter. Die Keksmischung drückt ihr nun mit einem Löffel in eine mit Backpapier ausgelegte Springform. Nun ist der Kuchenboden quasi schon fertig.

Den Frischkäse, Joghurt und Limettensaft verrührt ihr mit einem elektrischen Mixer. In der Zwischenzeit lasst ihr die Gelantine für 10 Minuten im Prosecco quellen. Dann fügt ihr den Sirup hinzu und erwärmt das Ganze unter Rühren, bis die Gelantine sich aufgelöst hat.

Das Gelantinegemisch muss nun zügig unter die Frischkäsemasse gerührt werden und dann kann die gesamte Masse in die Springform gefüllt werden. Die Torte muss nun mindestens 3 Stunden kühl stehen.

Vor dem Servieren habe ich die Torte noch mit einigen Minzblättern bestreut. Das gab dem Ganzen noch einen Hauch Farbe und einen zusätzlichen Frischekick. ;-)

Nun zum Geschmacklichen: Die Torte ist wirklich eine echte Erfrischung, nicht zu schwer und auch nicht zu süß. Ich gebe zu, mir ist sie sogar ein wenig zu säuerlich (durch den Joghurt), weshalb ich beim nächsten Mal sicherlich ein wenig mehr Sirup oder sogar Zucker verwenden würde. Alles in allem, ist dies aber sicherlich eine perfekte Torte für den Sommer, auch wenn zumindest kleinere Kinder leider darauf verzichten müssen.

Das Rezept habe ich übrigens von der Internetseite von Philadelphia. Die haben da soooo coole Torten...

Weitere Rezepte folgen in Kürze (wirklich!!!). Bis dahin probierts doch einfach mal aus und genießt das bisschen Sommer...

Samstag, 18. Mai 2013

Macarons

Hallo zusammen,

wie versprochen präsentiere ich euch heute ein Rezept aus dem Buch von Annik Wecker. Ich hatte das schöne Büchlein letztes Jahr unter dem Tannenbaum liegen und kam bisher leider noch nicht dazu etwas daraus auszuprobieren. Donnerstag war es dann aber soweit und ich hab mich an die gefüllten Makronen gewagt. Etwas gewundert hab ich mich vor dem backen darüber, dass Annik Wecker das Rezept als aufwendig beschreibt. Ich dachte bei so wenigen Zutaten kann das doch gar nicht schwer sein. Naja, letztendlich muss ich sagen, dass ein wenig Übung mir nicht schadet und es bis zu den "perfekten" Macarons noch ein weiter Weg ist... Aber seht selbst ;-)

Für ca. 40 Macarons benötigt ihr:
200g Puderzucker, 200g fein gemahlene Mandeln, 200g Zucker, 80ml Wasser, 4 Eiweiß (Größe L) und Lebensmittelfarbe (ich hab gelbe genommen)

Zunächst mischt ihr den Puderzucker mit den Mandeln und stellt das Ganze dann erstmal beiseite. Dann lasst ihr den Zucker das Wasser langsam auf dem Herd aufkochen. Wichtig: Dabei immer gut rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Dann den Topf vom Herd nehmen.

Die Hälfte des Eiweißes steif schlagen und dann die Mixgeschwindigkeit verringern. Jetzt langsam und in einem dünnen Strahl den Sirup dazu gießen. Nun das Eiweiß solange weiterschlagen, bis die Masse abgekühlt ist.

Jetzt das restliche (ungeschlagene) Eiweiß mit der Mandelmischung vermengen und die Lebensmittelfarbe einrühren. Nun könnt ihr den Eischnee vorsichtig unter die Mandelmasse heben. Die Mischung sollte glatt und nicht zu fest sein.

So, kommen wir zum etwas kniffligeren Teil. Laut Rezept von Annik Wecker soll die Masse nun mit Hilfe eines Spritzbeutels aufs Backblech (mit Backpapier) gebracht werden. Im Idealfall entstehen so gleichgroße Kleckse. Ich habe mir ja wie gesagt diese Plastikspritze gekauft und da wollte meine Masse so gar nicht klecksartig raus... Also habe ich die Masse mit Hilfe von Teelöffeln auf die Bleche gebracht. Das klappte soweit auch ganz gut, allerdings waren die Kleckse dann natürlich nicht gleichmäßig rund.

So sah das Ganze dann aus...

Wenn dann die komplette Teigmasse (wie auch immer) auf den Blechen verteilt ist, müssen diese circa 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, damit die Macarons schon mal leicht "antrocknen". Dann kommt alles bei 125 ° C für 15 Minuten in den Ofen.

In der Zeit (oder auch in der Abkühlzeit) könnt ihr schon mal die Füllung vorbereiten. Eurer Fantasie sind da eigentlich keine Grenzen gesetzt. Eine der einfachsten Füllungen ist sicherlich die von Annik Wecker vorgeschlagenen Zimt-Butter-Füllung.

Dafür benötigt ihr:
200g gesiebten Puderzucker, 160g weiche Butter und 1 TL gemahlenen Zimt.

Puderzucker und Butter schlagt ihr richtig schön schaumig und rührt dann den Zimt unter.

So, jetzt muss die Füllung nur noch auf/in die Macarons, aber dafür müssen diese erstmal vom Backpapier. Und das stellte bei mir wirklich das Größte Problem dar. Ich weiß nicht warum, aber die Masse klebte bei mir einfach am Papier fest. Die Oberseite der Macarons schienen wirklich perfekt, aber von innen waren sie anscheinend noch zu weich/zu klebrig, sodass der Teig auf dem Backpapier blieb. Die Butter ließ sich dann auch eher schlecht auftragen, da die Macarons teilweise zerbrachen. Ohne Füllung hatten sie anscheinend nicht mehr die richtige Stabilität. Aber am Besten schaut ihr selber:


 Versteht ihr jetzt was ich meine?

Hier meine zwei schönsten Exemplare ;-)
  Dazu ein leckeres Tässchen Milchkaffee und die Füße hochlegen...

Zu guter Letzt natürlich noch der Geschmackstest. Hiiiiiiiiiiiiiiimmlisch!!! Allerdings sind die kleinen süßen Teilchen echte Schweinereien, also kalorientechnisch gesehen...Und ganz ehrlich, ich bin zwar auch ein Schleckermäulchen und steh total auf Süßes, aber diese Macarons sind eine echte Wucht. Also wer davon zwei direkt hintereinander essen kann, hat schon meinen Respekt verdient. Die buttrige Füllung setzt dann quasi noch das i-Tüpfelchen. Meine Familie war trotzdem begeistert. Allein meinem Schwager war der ganze Spaß dann doch etwas zuviel Butter, aber dann mach ich demnächst halt ne andere Füllung ;-)

So, dann backt bitte mal fleißig nach und schreibt mir von euren Erfahrungen. Vielleicht hat ja auch jemand einen Tip für mich, was ich falsch gemacht habe... Ich wünsche euch schöne Pfingsten und bis ganz bald.

Freitag, 17. Mai 2013

Frage-Foto-Freitag

Es ist wieder soweit...Es ist Freitag und Steffi hat wieder fünf wunderbare Fragen gestellt. Jeder der möchte kann diese beantworten und heute bin ich mal wieder dabei. Los gehts also.


1.) A wie aufregend?

Gestern habe ich euch doch geschrieben, dass ich für den DIY-Abend von Katinka Cupcakes gebacken habe. Und das war unglaublich aufregend für mich, denn es war quasi das erste Mal, dass ich mit meinen Leckereien "wildfremde" Menschen bewirtet habe. Da aber alle begeistert waren, weiß ich nun wenigsten, dass meine Familie und Freunde mich anscheinend nicht anlügen, was meine Künste in der Küche betrifft ;-)

2.) B wie besonders schön?
Besonders schön finde ich dieses Back-/Kochbuch von Annik Wecker. Gestern habe ich das erste Mal ein Rezept ausprobiert (mehr dazu bald natürlich auch hier). Für alle die gerne für ihre Lieben in der Küche stehen ist dieses Buch ein Muss.

3.) C wie chaotisch?
Das Bild lass ich jetzt einfach mal so stehen... Mehr dazu in den nächsten Tagen.

4.) D wie deine große Liebe?
Zu der Frage fallen mir viele Antworten ein. Schließlich hab ich mich für meine große tierische Liebe entschieden. Leider ging diese viel zu schnell vorüber, aber ich denke so gern daran zurück.

5.) E wie eine einfache Idee
Und nochmal steht der gestrige Abend im Mittelpunkt. Ich bin immernoch baff, wieviele tolle Sachen man mit ein wenig MaskingTape schöner machen kann.


So, dass war es für heute von mir. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Meins beginnt gleich bei einem Benefiz-Fußballspiel, ich hoffe nur das Wetter hält sich...

Donnerstag, 16. Mai 2013

Zitronen-Cupcakes

Hallo ihr Lieben,

heut gibts schnell gemachte, super einfache, aber trotzdem echt leckere Cupcakes von mir.
Gebacken habe ich sie für den DIY-Abend von Katinka, der heute Abend in der Unterhaltung im Dortmunder-Kreuzviertel stattfindet. Und für alle die heut Abend nicht dabei sein können, kommt hier das Rezept :-)

Zutaten:
110g weiche Butter, 1/2 TL Backpulver, 2 Eier, 1 Päckchen geriebene Zitronenschale, 110g Zucker und 110g Weizenmehl.

Zuerst rührt ihr die Butter mit dem Mixer geschmeidig und fügt nach und nach Zucker und Zitronenschale hinzu. Wenn eine gebundene Masse entstanden ist, rührt ihr jedes Ei 30 Sekunden auf höchster Stufe unter. Den Teig gebt ihr nun in Muffinförmchen und backt ihn für circa 20 Minuten bei 160 ° C.
Wenn die Muffins schön goldbraun sind, lasst ihr sie komplett auskühlen. In der Zwischenzeit könnt ihr das Topping zubereiten.

Dazu braucht ihr:
2 EL Dr.Oetker Muffinglasur in Gelb, 250g Mascarpone, 6 Tropfen Zitronenaroma und 125g Speisequark.

Nun mischt ihr alle Zutaten zusammen und rührt sie glatt. Die gelbe Creme gebt ihr nun mit Hilfe eines Spritzbeutels auf die erkalteten Muffins und schwuppdiwupp, sind daraus Zitronen-Cupcakes geworden ;-)


Da ich nicht so gerne mit einem Spritzbeutel arbeite, hab ich mir heut morgen extra im Supermarkt so eine Plastikspritze zum Verzieren gekauft. Aber naja, wie man sieht wollte das auch nicht so richtig gut klappen. Egal, mir schmecken die Cupcakes wirklich gut (und der Mama auch ;-) Jetzt drückt mir die Daumen, dass die Mädels heut Abend auch begeistert sind...Ich bin nämlich schon ein wenig aufgeregt. Wie immer werde ich euch natürlich davon berichten und bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Donnerstag und viel Spaß beim Nachbacken.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Geburtstagskuchen für den Lieblingsmann

Hallo ihr Lieben,
heute verrate ich euch das Rezept für einen Geburtstagskuchen, den ich letzte Woche für meinen Freund gebacken habe. Jedes Jahr muss der Kuchen eigentlich nur eine Voraussetzung erfüllen: Er muss Heidelbeeren enthalten, denn mein Freund liebt Heidelbeeren.
Als ich dann vor einigen Monaten mal wieder einige Internetseiten nach Rezepten durchsuchte, fand ich auf lecker.de genau den richtigen Kuchen. Ein Heidelbeer-Käsekuchen-Herz. Denn auf der Liste der Lieblingsleckereien meines Freundes, kommt Käsekuchen direkt nach Heidelbeeren :-)

Aber genug geschrieben, hier kommt das Rezept:

Ihr benötigt: 100g Butter, 150g Zwieback, 75g Amarettini, 750g Magerquark, 250g Mascarpone, 125g + 2EL Zucker, 4 Eier, 2 Päckchen Puddingpulver mir Vanillegeschmack (zum Kochen), 200g Heidelbeeren, 2EL Zitronensaft.

 Als erstes müsst ihr den Zwieback und die Amarettini zerkleinern. Ich mache das immer, indem ich das Gebäck in einen Gefrierbeutel gebe und dann mit einem Nudelholz drüber rolle. Die Butter schmelzt ihr in einem kleinen Topf und verrührt sie dann mit den Bröseln.
Ich habe für meinen Kuchen übrigens eine Herz-Springform verwendet, laut Rezept kann man aber auch einen Herzform-Tortenrahmen nehmen, welchen man auf Backpapier stellt.
Die Keks-Buttermischung habe ich dann mit Hilfe eines Esslöffels auf dem Boden der Springform festgedrückt.

Für die Füllung rührt ihr nun Quark, Mascarpone und 125g Zucker glatt und fügt anschließend die Eier hinzu. Nun müsst ihr noch 1 1/2 Pakete Puddingpulver unterrühren und schon könnt ihr die Mischung erstmal beiseite stellen.

Jetzt kommen auch endlich die Heidelbeeren ins Spiel. Diese püriert ihr mit 2EL Zucker und dem Zitronensaft, bis ein feiner Brei entsteht.

Zu dem Püree gebt ihr nun 1/3 der Käsemasse und das restliche Vanillepuddingpulver.

Und nun macht ihr es genauso wie bei einem Marmorkuchen. Ihr gebt beide Massen abwechselnd in die Kuchenform und marmoriert den Teig anschließend mit Hilfe einer Gabel.

So, das war´s auch schon. Jetzt kommt der Kuchen einfach für circa eine Stunde bei     150 °C in den Backofen.

Und hier, wie immer das fertige Exemplar:
 Der Kuchen war wirklich lecker. Allerdings schmeckte er so gar nicht wie ein typischer Käsekuchen, aber egal: Mein Freund hat sich sehr gefreut und das ist ja das Wichtigste.

So, das war es für heute von mir. Viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen Feiertag euch allen :-)

P.S.: Für diejenigen unter euch die gerne basteln und das reinzufällig auch noch mit Maskingtape, habe ich einen kleinen Veranstaltungstip:
Wer mitmachen möchte meldet sich einfach bis zum 14. Mai bei katinkaspricht@gmx.de. Nähere Infos findet ihr übrigens auch unter katinkaspricht
Ich bin auf jedenfall dabei und freue mich jetzt schon tierisch...

Dienstag, 16. April 2013

Leckereien zu Ostern Teil III oder Schäfchen-Cupcakes

Hallo ihr Lieben,
was man versprochen hat soll man ja bekanntlich halten und deshalb kommt hier das nächste Rezept von meinen kleinen Osterüberraschungen.
Für das Frühstück-Mittagessen-Kaffeetrinken (oder auch das große Fressen) mit meiner Familie, habe ich süße kleine Schäfchen-Cupcakes gebacken.
Da ich unglaublich faul war und (mal wieder) ein wenig unter Zeitdruck stand, musste für das Grundgerüst eine Backmischung herhalten.
Die Zitronenmuffins habe ich dann in der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag gebacken, so hatten sie wenigstens genug Zeit um richtig auszukühlen.

Am nächsten Morgen habe ich das Frosting für die Cupcakes gemacht. Da es weiße Schäfchen werden sollten, habe ich mich für ein Frischkäsefrosting mit weißer Schokolade entschieden.
Dafür benötigt ihr lediglich 200g Frischkäse und 100g weiße Schokolade.

Die Schokolade habe ich geschmolzen und dann einfach mit einem Schneebesen unter den Frischkäse gerührt.
Diese Masse konnte ich dann super mit einem Esslöffel auf den Muffins verteilen. (Da ich nur 12 Muffins gebacken habe, war natürlich noch gaaaaanz viel Frosting übrig. Es stellte sich aber heraus, dass solch ein Frosting auch auf dem Osterhefezopf ganz vorzüglich schmeckt ;-))

So, jetzt mussten aus den Zitronenmuffins mit Frischkäsefrosting natürlich noch zuckersüße Schäfchen werden. Für ein richtig ordentliches Schafsfell eignen sich meiner Meinung nach Minimarshmallows am Besten. Wer keine hat, kann natürlich auch normal große Marshmallows nehmen und diese dann einfach kleinhacken. Die weißen kleinen Kalorienbomben werden einfach auf das Frosting gesetzt und das Schaf somit eingekleidet.

NICHT VERGESSEN: Unbedingt eine kleine Lücke im "Fell" lassen, so ein Schaf braucht ja schließlich auch ein Gesicht...

Hierfür habe ich kleine Stücke Marzipanrohmasse genommen und diese, sagen wir mal, Birnenartig geformt. So hatte ich wenigstens schonmal Umrisse von Schafsgesichtern und musste diesen nur noch Augen geben.
Natürlich hatte ich (immernoch) keine braune Zuckerschrift im Haus und somit musste wieder Nutella herhalten. Mit Hilfe eines Zahnstochers bekamen meine Marzipangesichter nun also Nuss-Nougat-Augen.

Und so sah meine kleine Schafsherde dann aus:

 Weitere (und hoffentlich bessere) Fotos folgen noch. Aber vielleicht könnt ihr euch schon jetzt vorstellen, wie es gemeint war.

Habt noch einen schönen Abend und bis bald...:-)

Samstag, 13. April 2013

Frage-Foto-Freitag

Jaaaaa, es ist schon Samstag aber ich wollte diese Woche doch unbedingt wieder am Frage-Foto-Freitag von Steffi teilnehmen. Deshalb gibt es meine Fotos einfach erst heute, ich hoffe Steffi und alle anderen Teilnehmer verzeihen es mir.
Los gehts also...

1.) Etwas Aufregendes?

Ich weiß, das ist kein Foto. Aber etwas aufregendes gab es für mich diese Woche wirklich nicht. Mein Herz hatte gefühlte tausend Aussetzer und am Ende war die Freude einfach nur riesen groß. Die Dortmunder unter euch wissen definitiv was ich meine und jeder der sich auch nur einen Hauch für Fußball interessiert, versteht mich sicherlich auch. ;-)


2.) Etwas Neues?

Diese wunderschönen Dinge habe ich von meinen Schwestern zu Ostern bekommen. Die neue Tasche wird gleich morgen eingeweiht, dann darf sie nämlich mit mir an den Strand fahren.



3.) Etwas Schönes?
Wunderwunderwunderschön war das Wetter am letzten Sonntag. Das lud nämlich gerade dazu ein, das allererste Spaghettieis des Jahres zu genießen.



4.) Etwas Blumiges?
Ich sage nur Früüüüüühling...



5.) Etwas auf deinem Schreibtisch, das du sehr liebst?

Da gibt es eigentlich nicht wirklich was. Das hier sind auf jedenfall Dinge, die ich bald mal lieben lernen sollte... :-(


So ihr Lieben, das war es für heute von mir. Jetzt gleich wird wieder dem BVB die Daumen gedrückt und morgen verbringe ich einen hoffentlich wundervollen Tag am Strand.  Habt noch ein schönes Wochenende und genießt den Sonnenschein (der sich ja hoffentlich noch zeigt...)

Donnerstag, 11. April 2013

Die Zeit rennt...

Mein Gott, wie die Zeit vergeht. Ostern ist schon wieder zwei Wochen her, der Uni-Alltag hat mich wieder voll eingeholt und zumindest die Temperaturen nähern sich langsam der Jahreszeit an. Eigentlich wollte ich euch doch schon längst zumindest ein paar meiner Osterüberraschungen gezeigt haben, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Tage nur so an mir vorbeifliegen. Kennt ihr das? Was ich daran besonders schlimm finde ist, dass ich mich Abends manchmal frage was ich denn nun den ganzen Tag gemacht habe und vorallem ob ich was gemacht habe was mich glücklich gemacht hat. Naja, genug über die Zeit sinniert. :-)
Heute verrate ich euch das Rezept für meinen fantastischen Rüblikuchen. Den Kuchen habe ich für den Brunch bei der Familie meines Freundes gebacken und ich verrate euch schon jetzt, am Ende war kein Stück mehr übrig.

Ihr braucht folgende Zutaten:
7 frische Eigelb, 200g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 400g gemahlene Haselnüsse, die abgeriebene Schale einer Zitrone, 5 feingeraspelte Möhren, 100g Mehl, 1 TL Backpulver und 7 frische Eiweiß.

Zunächst rührt ihr das Eigelb, den Zucker, Vanillezucker und das Salz auf der höchsten Stufe schaumig. Dann rührt ihr die Nüsse, die Zitronenschale und die Möhren unter. Im nächsten Schritt mischt ihr das Mehl mit dem Backpulver und fügt das dann ebenfalls hinzu. Zu guter letzt schlagt ihr in einer zweiten Schüssel das Eiweiß steif und hebt es vorsichtig unter den Teig.

Den Teig füllt ihr dann in eine Springform, welche ihr vorher mit Backpapier ausgelegt und mit Butter eingefettet habt.

Bei 150 °C kommt der Kuchen dann für eine Stunde in den Backofen. Dananch muss der Kuchen natürlich auskühlen. In der Zwischenzeit habe ich die Glasur angerührt.
Dafür habe ich Puderzucker mit dem Saft der Zitrone verrührt und den Kuchen dann damit übergossen. Als letzten Schritt habe ich den Kuchen noch mit diesen kleinen Marzipanmöhrchen aus der Backwarenabteilung verziert und ihn dann bis zum Verzehr am nächsten Tag in den Keller gestellt. ;-)

Und wie immer, seht ihr hier das Ergebnis:

Ich weiß, so wirklich spektakulär sieht der Kuchen jetzt nicht aus. Aaaaaaaber, geschmacklich ist dieser Kuchen der absolute Hammer. Eigentlich würde er auch super in die Kategorie "Ganz pur" passen, denn an sich steckt in diesem Kuchen ja nichts außergewöhnliches oder spektakuläres. Trotzdem, ich schwöre euch ihr habt noch niemals sowas saftiges und leckeres gegessen. Oh mann, das klingt jetzt vielleicht total angeberisch und man soll sich ja eigentlich auch gar nicht selbst so sehr loben, aber ich kann einfach nicht anders! :-) Probierts einfach aus und ich glaube ihr gebt mir Recht...

So, genug geschwärmt. Irgendwann in den nächsten Tagen gibts die restlichen Rezepte, Versprochen!
 

Freitag, 29. März 2013

Frage-Foto-Freitag

Hallo ihr Lieben,

heute mache ich zum ersten Mal beim Frage-Foto-Freitag von Steffi mit. Das ganze funktioniert wie folgt:
Jede Woche stellt Steffi fünf Fragen, welche sie und jeder der Lust dazu hat fotografisch beantwortet. Nachdem ich nun beim letzten Mal nur Zuschauer war und mir viele Fotos auf vielen tollen Blogs angeschaut habe, mache ich diese Woche dann auch mal aktiv mit.

Also, los gehts:

1.) Das Leckerste der Woche?
 Traurig aber wahr, das Leckerste in der letzten Woche war das Pfirsichmus von natreen. :-) Da ich meine Weisheitszähne rausbekommen habe, bestand meine Nahrung nämlich quasi nur aus Suppen, Joghurts und eben Fruchtmus.

2.) Nicht nachgedacht, einfach gemacht?
Ähh ja, das hier passt wirklich zu dieser Frage, wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Für meine kleinen Osterüberraschungen (mehr dazu in den nächsten Tagen) wollte ich Flaschen sterilisieren. So weit, so gut. Also ab mit den Glasflaschen in den Backofen und das bei 150 ° C. Blöd nur, wenn die Flaschen Plastikdeckel haben. Ganz klar: nicht nachgedacht ;-)

3.) Was ist diese Woche (fast) schief gegangen?
Wir bleiben bei meinen sterilisierten Flaschen und das fast aus der Frage könnt ihr streichen, denn hier ist etwas gründlich schief gegangen. Eigentlich passt es auch wieder ein bisschen zu Frage 2, denn wenn man tut was ich getan habe, hat man (mal wieder) nicht nachgedacht. Wie schon gesagt, die Flaschen kamen aus dem heißen Backofen. Warum ich der Meinung war sie ohne Topflappen oder ähnlichem da raus zu nehmen ist mir nun selbst ein Rätsel. Was dann geschah kann man auf dem Foto denke ich gut erkennen...

4.) Was hättest du am liebsten gekauft?
Da gibts diese Woche leider nix. :-(

 5.) Das größte Glück?
Ich gebe zu, es als das größte Glück zu bezeichnen ist ein wenig übertrieben. Trotzdem habe ich mich gestern tierisch gefreut, gleich zweimal gegen meinen Freund gewonnen zu haben. (Der Herr meint nämlich immer, dass ich gar nicht zielen könne sondern reine Glückstreffer werfe, wenn ich denn treffe...) ;-)

So, dass war es von mir für diese Woche. Nach Ostern gibts dann wie versprochen meine Osterleckereien. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit gaaaaaanz vielen Schokohasen und anderen Naschereien.

P.S.: Ist das wirklich Schnee da draußen? Und falls ja, was bitte soll das???


 

Montag, 25. März 2013

Leckereien zu Ostern Teil II

Für alle deren Herz nicht unbedingt für fruchtige Torten schlägt, kommt hier eine alkoholische Alternative. Im letzten Jahr gab es bei uns zum Oster-Kaffeeklatsch eine Eierlikör-Mohntorte.
Das Rezept stammt vom guten alten Herrn Oetker. Ich finde die Internetseite einfach super. Die Rezepte lassen sich auch nach Anlässen sortieren, beziehungsweise anzeigen und so findet man wirklich immer genau das Richtige. Für alle unter euch die ein Smartphone besitzen, auch die App finde ich einfach spitze!
So, nun aber zu unserer Ostertorte.

Zu allererst müsst ihr eine Springform fetten und den Backofen auf 160 °C vorheizen. (Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass meine Temperaturangaben sich immer auf Umluft beziehen?!)

Dann könnt ihr auch schon mit dem Rührteig anfangen. Dafür braucht ihr 250g Butter, 150g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 4 Eier, 250g Mehl, 2 TL Backpulver und 75g gemahlenen Mohn.
Die Butter rührt ihr nun geschmeidig und fügt nach und nach den Zucker und den Vanillezucker hinzu. Wenn ihr nun eine gebundene Masse vor euch habt, rührt ihr jedes Ei circa eine halbe Minute unter. Nebenbei mischt ihr das Mehl mit dem Backpulver und rührt dieses in zwei Portionen ein. Zu guter letzt hebt ihr noch den gemahlenen Mohn unter den Teig und schon geht es ab, von der Rührschüssel in die Springform.
Der Kuchen kann nun für 30 Minuten in den Backofen.

Jetzt ist Zeit schonmal die Zutaten für die Füllung beiseite zu stellen. Ihr braucht, 100g Marzipan, 3 Päckchen Sahnesteif, 2 Päckchen Vanillezucker, 600g kalte Schlagsahne, 1 Päckchen Puddingpulver (Vanillegeschmack), 150ml Eierlikör und 200ml Milch.
Den erkalteten Mohnkuchen schneidet ihr einmal waagerecht durch und legt den unteren Boden auf eine Tortenplatte.
Das Marzipan rollt ihr nun zu einer runden Platte (Tortengröße) aus und legt es auf den unteren Boden. Natürlich könnt ihr auch eine von diesen vorgefertigten Marzipanplatten nehmen, diese sind dann nur aller Wahrscheinlichkeit nach etwas dicker. Jetzt mischt ihr das Sahnesteif mit dem Vanillezucker und schlagt die Sahne damit auf. Zwei EL der Sahne gebt ihr in einen Spritzbeutel mit Lochtülle und legt diesen beiseite (kühl halten).
1/3 der übrigen Sahne streicht ihr auf die Marzipandecke.
Zeit für das Puddingpulver. Dieses bereitet ihr nach Packungsanweisung zu, allerdings nur mit 150ml Eierlikör und 200ml Milch. Den Pudding ebenfalls auf die Sahne streichen und mit dem oberen Tortenboden verschließen. Nun könnt ihr die gesamte Torte mit der restlichen Sahne rundherum einstreichen.

Zu letzt muss die Torte nur noch ein wenig verziert werden. Mit der Sahne im Spritzbeutel spritzt ihr nun ovale Sahneringe (oder auch die Umrisse von Ostereiern) auf die Torte. Diese füllt ihr dann mit nochmals 75ml Eierlikör.

Fertig ist nun also die Eierlikör-Mohn-Torte. Allerdings sollte sie nochmals für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank, bevor ihr sie auftischen könnt.

Mein Werk sah so aus:
 
 An die Vorlage von Dr.Oetker reicht meine Torte vom Aussehen her ganz und gar nicht ran. Geschmacklich glaube ich jedoch nicht, dass es gravierenden Unterschiede gibt. ;-) Meine Familie war total begeistert und die Torte somit ratzfatz verputzt.

Viel Spaß beim Nachbacken...

Sonntag, 24. März 2013

Ostern steht vor der Tür

Ihr Lieben, nicht mehr lang und der Osterhase hoppelt durch unsere Gärten. Bei uns sind die Ostertage immer wieder eine wunderbare Gelegenheit um mit der ganzen Familie zusammen zu sitzen, zu plaudern und natürlich zu schlemmen.
In diesem Jahr will ich gleich mehrere Dinge in meiner Küche zaubern, um meine Liebsten zu verwöhnen und zu überraschen. Dazu kommt noch, dass ich für den Brunch bei der Familie meines Freundes zwei Kuchen versprochen habe. Es wird also ein wenig stressig werden.
Was ich da so zaubere könnt ihr in den Tagen nach Ostern hier sehen und lesen, schließlich sollen meine Liebsten sich noch überraschen lassen.
Für alle die aber vielleicht noch die ein oder andere Idee für die Ostertage brauchen, poste ich in den nächsten Tagen Leckereien, welche ich in den letzten Jahren auf den Tisch gebracht habe.
Den Anfang macht heute eine Kiwi-Torte mit Marzipanüberzug. Die Zubereitung ist ein klein wenig aufwendig, aber glaubt mir es lohnt sich!

Für den Teig benötigt ihr 4 Eier, 120g Zucker, 60g Speisestärke, 60g Mehl, 1 TL Backpulver und 100g gemahlene Mandeln.
Zunächst trennt ihr die Eier und schlagt das Eiweiß mit 4EL kaltem Wasser steif. Dabei lasst ihr nach und nach den Zucker einrieseln. Nun wird das Eigelb nach und nach untergezogen und dann das Gemisch aus Stärke, Mehl, Backpulver und Mandeln untergerührt. Die Bisquitmasse füllt ihr nun in eine gefettete Springform und backt den Teig für 35 Minuten bei 175 °C im vorgeheizten Backofen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung vorbereiten. Dafür braucht ihr 500ml Milch, 45g Speistestärke, 50g Zucker, 1/2 Vanilleschote, 50g Marzipan, 150g Butter, 2 EL Amaretto und zwei Kiwis.
Die Speisestärke rührt ihr nun mit 4 EL von der Milch an. Die übrige Milch bringt ihr mit dem Zucker und dem ausgekratzen Vanillemark zum Kochen und fügt das Stärkegemisch hinzu. Das ganze kurz kochen lassen und das Marzipan stückchenweise einrühren. Nun muss die Masse abkühlen. Am Besten ihr rührt zwischendurch immer mal wieder um, damit sich keine Haut auf der Milch bildet. Währenddessen könnt ihr die Butter schaumig rühren und die abgekühlte Marzipanmasse unterheben. Wer mag, schmeckt nun mit ein wenig Amaretto ab. Die Kiwis könnt ihr nun schälen und in Scheiben schneiden.

Den mittlerweile erkalteten Bisquitboden müsst ihr nun in drei Böden unterteilen. Auf den ersten Boden streicht ihr dann die Hälfte der Marzipancreme und belegt diesen mit Kiwis. Darauf setzt ihr den zweiten Boden, welchen ihr mit der restlichen Creme bestreicht. Zu guter Letzt wird der dritte Boden aufgelegt und vorsichtig angedrückt.

Kommen wir zum Tortenüberzug. Dafür benötigt ihr 300g Marzipan, 200g Puderzucker, grüne Speisefarbe und 1 EL Aprikosenmarmelade.
Das Marzipan verknetet ihr mit der grünen Lebensmittelfarbe und dem Puderzucker und rollt dieses dann circa 3mm dick aus. Nun bestreicht ihr den obersten Tortenboden und den Rand der Torte mit der Aprikosenmarmelade und kleidet die Torte mit dem Marzipan ein.

Schließlich muss unsere Torte nur noch österlich verziert werden. Dafür braucht ihr 400g Marzipan, 200g Puderzucker, grüne, rote und gelbe Speisefarbe, 1 EL Kakao und 1 EL Aprikosenmarmelade.
100g des Marzipans, 50g Puderzucker und den Kakao verknetet ihr nun, sodass sich das Marzipan dunkelbraun färbt. Nun braucht ihr eine Schablone mit einem Hasenbild. Ich habe meine einfach bei google rausgesucht. Mit Hilfe der Schablone schneidet ihr einen Hasen aus dem Marzipan, welchen ihr dann auf die Mitte der Torte legt.
Weitere 100g Marzipan verknetet ihr ebenfalls mit 50g Puderzucker und der grünen Lebensmittelfarbe. Das Marzipan presst ihr nun durch die Knoblauchpresse und formt kleine Nester, welche ihr mit der Marmelade auf der Torte befestigt.
Das restliche Marzipan verknetet ihr mit dem restlichen Puderzucker und färbt einen Teil gelb und den anderen Teil rot ein. Daraus formt ihr zum Einen Ostereier, welche ihr in die Nester auf der Torte legt und zum anderen Blumen um die Torte zu verzieren.

So, was lange währt wird endlich gut und sah bei mir dann so aus:
Ich gebe zu, sowohl beim Hasen, als auch beim Rand hätte ich etwas sorgfältiger/ordentlicher arbeiten können, aber geschmeckt hat die Torte trotzdem fantastisch. :-)

Freitag, 22. März 2013

Ganz pur

Oh Mann, soviel Zeit ist vergangen seit meinem letzten Post...Ich gelobe Besserung!!! Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in letzter Zeit nicht wirklich oft in der Küche stand. Der Grund? Um ehrlich zu sein, habe ich keinen blassen Schimmer. Keine Zeit wäre eine ziemlich lahme Ausrede, weshalb keine Lust es wohl eher trifft.
Aber gestern war es dann endlich mal wieder so weit. Ich hatte Lust einen Kuchen zu backen. Keine aufwendige und durchgestylte Torte und auch keine witzigen Muffins, sondern einfach einen simplen Kuchen. Schön locker und saftig sollte er sein, einfach ein ganz purer Kuchengenuss.
Die Wahl fiel auf einen Sandkuchen, über den ich beim Prospekte blättern stolperte. Ja richtig gelesen, das heutige Rezept stammt aus dem aktuellen Aldi-Prospekt. Öfter mal was Neues ;-)
Die Zutaten hat man eigentlich fast immer zuhause und das Rezept selbst ist so einfach, das kann wirklich jeder!

Zunächst rührt man 250g Butter, 200g Zucker und ein Päckchen Vanillezucker schaumig und fügt dann vier Eier hinzu. Nebenbei mischt man 300g Mehl mit einer Prise Salz und 3 TL Backpulver und fügt dieses dann löffelweise der Eimasse hinzu. Nun alles gut verrühren und zu guter letzt 5 EL Orangensaft hinzufügen. Der Teig muss dann in einer gebutterten Form für 45min in den auf 180° C vorgeheizten Backofen.

Ich hatte leider nur noch 3 Eier und habe deswegen dann einfach mehr O-Saft genommen als vorgeschrieben.
Nach dem Auskühlen hab ich den Kuchen noch mit ordentlich Puderzucker garniert und voilá, hier ist das fertige Ergebnis:
Wenn es jetzt Bilder mit Geruch gäbe, ihr würdet dahin schmelzen. Der Kuchen riecht nämlich einfach himmlisch. Sowohl Mama als auch mein Freund finden auch den Geschmack vorzüglich und da muss ich den beiden jetzt leider einfach mal glauben. Auf Grund einer kleinen Zahn-OP konnte ich das Prachtexemplar nämlich noch nicht probieren, aber ich hoffe morgen ist auch für mich ein kleines Stück drin. (Wenn die Lieben mir denn was übrig lassen...)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen Tag :-)

Montag, 11. Februar 2013

Heut zahle ich mit Gutschein...

Hallo zusammen ;-)

Wie versprochen erzähle ich heute mal etwas übers Gutscheinbuch. Ihr kennt solche Bücher sicherlich auch, da mittlerweile eigentlich jede größere Stadt über solche Dinger verfügt. Auch wir in Dortmund haben mehrere dieser Bücher, ich kann allerdings nur von einem berichten, da wir selber bisher nur eines ausprobiert haben.
Zu Weihnachten 2011 schenkte meine Mama ihren "Schwiegersöhnen" das LUUPS Buch.
Dabei handelt es sich um ein Gutscheinbuch, in unserem Fall für Dortmund, in welchem man nicht nur tolle Lokalitäten findet um essen oder trinken zu gehen, sondern auch viele Anregungen und Tips für die kulturelle Freizeitgestaltung erhält.
Für jedes Unternehmen gibt es einen Gutschein, quasi zum Kennenlernen. Das kann ein zweites Getränk oder Frühstück bzw. Hauptgericht gratis sein oder auch eine zweite Eintrittskarte.
Natürlich gibts ein paar Regeln, die einen aber wirklich nicht einschränken. So sind die Gutscheine natürlich immer nur zu zweit einlösbar und müssen z.B. in Gastronomiebetrieben  schon vor der Bestellung gezeigt werden. Auch muss immer das komplette Buch mitgenommen werden, damit sichergestellt ist, dass die Gutscheine auch wirklich echt sind. Das Buch gibt es meistens ab Dezember zu kaufen und dann ist es bis zum 31. Januar des übernächsten Jahres gültig. Und was soll ich sagen, viel besser kann man 16,90 € eigentlich nicht investieren.
Natürlich haben wir es nicht geschafft alle Gutscheine einzulösen, gerade die Kultur kam bei uns "etwas" zu kurz... Trotzdem will ich mir das Luups auch für dieses Jahr wieder gönnen.
Warum? Mein Freund und ich waren fünf Mal super lecker frühstücken (schon alleine damit hatten wir den Preis locker wieder raus), einige Male was trinken und haben ganz nebenbei viele neue  Lokalitäten in unserer Stadt kennengelernt. Außerdem gab es fast keine Sonntägliche-Langeweile mehr, denn ein Blick ins Buch lieferte eigentlich immer genug Ideen um was schönes zu machen. Meiner Meinung nach ist so ein Buch ein super Geschenk, sei es für andere oder für sich selbst. Auch wenn wir nicht alles gemacht haben, alleine die Lektüre des Buchs hat mich neugierig gemacht meine Stadt mal ein wenig besser kennenzulernen und neues auszuprobieren.
Geht doch einfach in den nächsten Tagen mal in eine Buchhandlung in eurer Stadt und schaut euch die diversen Gutscheinbücher an. Sicherlich ist auch für euch oder eure Lieben was schönes dabei und ihr lernt eure Stadt mal abseits des Alltagstrotts kennen.
Viel Spaß dabei :-)

Mittwoch, 6. Februar 2013

Leckeres Essen in gemütlicher Atmosphäre

Ihr Lieben,
letzte Woche haben meine Schwestern und ich mal wieder einen richtigen Mädchenabend gebraucht. Mit Tratsch und Klatsch, Problembewältigung inklusive Geheule und natürlich leckerem Essen und einem guten Glas Wein. Da das Ganze relativ spontan stattfand und wir unbedingt noch zumindest einen Gutschein aus unserem Gutscheinbuch einlösen wollten (dazu später mehr), fiel unsere Wahl auf ein Lokal ganz in unserer Nähe.
Der Kitchen Club ist ein kleiner, gemütlicher Laden im Saarlandstraßenviertel. Egal ob Frühstück, Lunch, Snack oder richtig gutes Dinner, hier gibts für jeden Geschmack das Richtige. Okay, ihr habt Recht von solchen Läden gibts einige, ABER dass schöne am Kitchen Club ist die urgemütliche Atmosphäre. Hier ist der Name Programm, denn wenn man sich an einem der wenigen Tische niederlässt, fühlt man sich gleich als wäre man bei guten Freunden zuhause. Wahrscheinlich eher bei guten amerikanischen Freunden, denn bei den Amis ist die Küche der zentrale Punkt des Hauses, quasi der Ort an dem sich das komplette Leben abspielt. Der Kitchen Club lädt ein zum Verweilen, zum Plaudern und zum Schlemmen. Also ganz klar, die Atmosphäre bekommt schonmal die volle Punktzahl.
Kommen wir zum Essen. Leider habe ich total vergessen Fotos zu schießen und das ist wirklich eine Schande. Das Essen sah nämlich auf allen drei Tellern einfach zum anbeißen aus.
Ich hatte Lamm mit Kräutern und Rosmarinkartoffeln. Ein Gedicht! Meine Schwestern hatten zum Einen Rindersteak mit Champignonsauce und Kartoffelrösti und zum Anderen Putenfleisch mit Cornflakeskruste und Schoko-Chili-Sauce, dazu Datteln und Polenta. Was soll ich sagen, alles schmeckte hervorragend. Einzig das Rind war an einigen Stellen etwas zäh. Ärgerlich ja klar, aber die anderen Dinge machten die Sache wieder wett.
Gerne hätte ich auch noch den Schokokuchen mit flüssigem Kern probiert (auf der Karte las er sich zu gut), aber die Portionen waren bombastisch, sodass nichts mehr in meinen Magen hineinpasste.
Kommen wir zum Service im Kitchen Club. Da muss ich ehrlich sein, der hat mich nicht vom Hocher gehauen. Wir waren gegen 20.00 Uhr da und der Laden war voll, allerdings verfügt das Lokal auch nur über ca. 15 Tische.
Nach einer angemessenen Wartezeit wurden wir nach unseren Essens- und Getränkewünschen gefragt, wobei schon ein kleines Manko auftrat. Gerne hätte auch ich das Rindersteak bestellt, leider musste uns die Kellnerin mitteilen, dass sie nur noch eins habe. Da ich aber eh zwischen dem Rind und dem Lamm hin und her gerissen war, konnte ich damit gut leben. Dann bekamen wir unsere Getränke, wobei mein Rotwein voller Kork war. Nachdem ich die Kellnerin aber darauf aufmerksam machte, wurde mir sofort und anstandslos ein neues Glas gebracht. Also auch hier kein Problem, allerdings bin ich der Meinung, dass das der Kellnerin schon beim Servieren hätten auffallen müssen, da es echt nicht wenig Kork war. So, mein letzter kleiner Kritikpunkt ist, dass wir die Kellnerin daraufhin nur noch dreimal an unserem Tisch sahen. Einmal brachte sie das Essen, einmal räumte sie ab und zu guter Letzt kam sie noch einmal, um auf unsere Bitte hin abzukassieren. Ich will hier keinesfalls wie eine große Nörglerin klingen, denn so bin ich eigentlich ganz und gar nicht. Allerdings waren wir insgesamt über drei Stunden dort und wurden nicht einmal gefragt ob wir noch einen Getränkewunsch hätten. Klar ist, wenn ich Durst gehabt hätte, hätte ich mir jederzeit ein Getränk bestellen können. Klar ist aber auch, dass der Kitchen Club an diesem Abend sicherlich drei Getränke mehr verkauft hätte, wenn wir einfach mal gefragt worden wären.
Nun also zum Gesamturteil. Alles in allem kann ich den Kitchen Club trotzdem nur weiterempfehlen. Das Essen und die Atmosphäre sind zu gut und überwiegen deutlich gegenüber den klitzekleinen negativ Punkten.
Aber wie immer gilt, geht hin und überzeugt euch selber. Vielleicht schafft ihr ja den Schokokuchen noch...;-)

Dienstag, 5. Februar 2013

Aus einem Teig mach 3

Hallöchen zusammen,
heute verrate ich euch das Rezept für einen Muffinteig der an sich schon richtig klasse ist. Aber das wirkliche wundervolle ist, dass ihr mit ein oder zwei Zutaten mehr richtig tolle Muffinvariationen hinkriegt und so jede Kaffeetafel ordentlich aufpeppt.
Genug geredet, hier erstmal das Grundrezept:

Ihr benötigt 260g Mehl, 180g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2TL Backpulver, 1 Prise Salz, 280ml Milch, 120g Margarine und 2 Eier.

Den Backofen heizt ihr nun auf 200 ° C vor und fettet euer Muffinblech kräftig ein. In zwei Schüsseln rührt ihr nun sowohl alle trockenen, als auch alle flüssigen Zutaten getrennt voneinander zusammen. Erst wenn alles gut vermengt ist, schüttet ihr den Inhalt beider Schüsseln zusammen und rührt daraus einen kompletten Teig.

Nun füllt ihr den Teig in eure Förmchen oder in euer Muffinblech und backt die Muffins ca. 20 Minuten, bis sie schön goldbraun sind.

Und nun zu meinen Abwandlungen. Zunächst habe ich den Teig in drei Portionen aufgeteilt. Unter die erste mischte ich ein wenig Zimt und klein geschnittenen Apfel. Die zweite Portion verfeinerte ich mit ein wenig Kokosflocken und in den dritten Teig mischte ich Kakaopulver und Sauerkirschen.

Dann kamen die kleinen Küchlein ganz nach dem Ursprungsrezept ab in den Ofen.

Nach 20 Minuten Backzeit und nachdem die Muffins ein wenig ausgekühlt waren, konnte ich mit der Verzierung meiner kleinen Kuchen beginnen.
Die Kokosmuffins bekamen eine Schokoladenglasur. Da ich jedoch keine Kuvertüre zur Hand hatte, wärmte ich einfach ein wenig Nutella an und bestrich die Muffins damit. Darüber gab ich nochmals Kokosraspeln und was soll ich sagen, die Muffins schmeckten fantastisch. Für alle unter euch die Bountys lieben, sind diese Muffins ein Muss. Also unbedingt nachmachen!
Die Apfelzimtmuffins bestrich ich mit ein wenig Apfelmus und legte dann kleine Platten aus rotgefärbtem Marzipan auf sie. Dann schnitt ich Mini-Marshmallows in Scheiben und befestigte diese ebenfalls mit Apfelmus auf dem Marzipan. Und schon hatten sich meine Muffins in kleine Fliegenpilze verwandelt. Die sahen unglaublich niedlich aus und waren auch verdammt lecker.
Zu guter letzt waren da noch die Schokokirschmuffins. Für diese formte ich aus grünem und rotem Marzipan kleine Kirschen, welche ich mit Kirschmarmelade auf den Muffins befestigte. Was soll ich sagen, auch diese Muffins waren richtig gut. ;-)

Und so sahen meine kleinen Naschwerke aus:
Natürlich kann man auf diese Art und Weise unzählig viele Muffins backen und den Teig mannigfaltig verfeinern. Probierts doch einfach mal aus. Spätestens beim ersten probieren ist nämlich klar, jede noch so kleine Mühe lohnt sich...